Story-Telling, Neuro-Marketing, Limbic-Thinking
Wie sieht Ihre Geschichte aus?
05.Mar.08 01:23 Kategorien: Marketing
Mehr als 70 % aller unserer Entscheidungen werden
unbewusst auf Grund unserer Emotionen getroffen.
Emotionen sind also die treibende Kraft, und in
vielen Verkaufsbüchern und –trainings erfahren Sie
immer wieder, dass „Verkaufen das übertragen von
Emotionen ist.“
Wenn Sie sich heute umschauen, dann finden Sie immer wieder Unternehmen, deren Geschichte uns begeistert. Denken Sie dabei an Unternehmen wie Apple, Starbucks oder Disney. Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen steht eine Geschichte.
Natürlich hat auch jeder erfolgreiche Kinofilm sein Muster. Dieses Muster gibt der Geschichte halt, den Figuren Profil und sorgt dafür, dass der Zuschauer dran bleibt.
Hier die sieben klassischen Elemente für eine erfolgreiche Geschichte:
1. Ein Verlangen
Die Hauptfigur hat ein brennendes Verlagen, das ihn antreibt um das zu tun, was er tut. Er rettet die Welt, leistet einen Beitrag oder will etwas erreichen bzw. verändern.
2. Ein Problem
Jeder Mensch ist anders, und kein Mensch ist perfekt. Ein Problem ist die Zutat, die der Geschichte die notwendige Würze gibt, denn das Problem soll gelöst werden. Darum geht es in der Geschichte.
3. Gegenspieler
Was wäre die Welt, wenn es nicht immer wieder einen Gegenspieler gäbe, der einem das Leben schwer macht. Doch oft gibt es nicht nur einen, sondern drei Gegenspieler.
Der erste Gegner, der offensichtlichste Gegner, ist der externe Gegenspieler.
Der zweite Gegenspieler ist ein vertrauter Mensch, der auf Grund einer komplizierten Beziehungskonstellation an gewissen Stellen zum Gegenspieler wird. In der Regel wird dieser Part durch eine Ehefrau/Ehemann etc. übernommen.
Und der dritte Gegner ist dann der Gegenspieler, der in der Hauptfigur verborgen ist. Irgendein schwelender, bewusster oder unbewusster Konflikt ist immer da, und genau dieser Konflikt macht es der Hauptfigur schwer.
Alle drei Gegenspieler verleihen der ganzen Handlung die gewisse Extraportion an Würze.
4. Einen Plan
In dem Klassiker „Der Clou“, wie auch in jedem anderen erfolgreichen Film gibt es einen Plan der aufzeigt, was wie erreicht werden soll. Mit unterschiedlichen Stilmitteln werden hier die einzelnen Schritte aufgezeigt und Schritt für Schritt erklärt, was gemacht werden muss.
5. Schlachten die geschlagen werden
Danach wird das getan, was getan werden muss. Schlachten werden geschlagen, Probleme gelöst, Niederlagen überwunden. Und an irgendeiner Stelle sieht plötzlich alles hoffnungslos aus. Die Schlacht war zu gewagt, zu Probleme zu groß und die Gegner zu mächtig.
Genau diese Konstellation führt zu Punkt 6, der Selbstoffenbahrung.
6. Selbstoffenbarung
Die Selbstoffenbarung ist der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Handlung. Aus der Hoffnungslosigkeit heraus wird dem Hauptprotagonisten klar, was alles schief gelaufen ist, welches seine Probleme sind, worin sein brennendes Verlangen begründet ist und wer seine Gegenspieler sind.
Plötzlich ist alles kristallklar, und der letzte Punkt ist offensichtlich.
7. Transformation
Die Hauptfigur macht eine Verwandlung durch. In der größten Niederlage, während der dunkelsten Stunden seines Lebens steht er auf, er steht für sich selber ein und er trifft eine Entscheidung. Bis hierher und keinen Schritt weiter.
Er handelt, löst alle Probleme und gewinnt die Schlacht.
Was hat das nun alles mit Marketing zu tun?
Alles, absolut alles. Eingangs haben Sie erfahren, dass 70 % aller unserer Entscheidungen auf emotionaler Ebene getroffen werden. Gut gemachtes Kino setzt zu 100 % auf Emotionen. Das heißt, dass alle zuvor beschriebenen sieben Punkte für Sie eine hervorragende Blaupause sind, um Ihrem Unternehmen die richtige Story zu geben.
Sie finden das zu weit hergeholt? Dann denken Sie doch einmal an folgende Unternehmen: Ikea, Starbucks, Disney, Hardrock Cafe etc. Oder denken Sie an die Themenhotels in Las Vegas. Alle diese Unternehmen haben Ihren Produkten eine Story verpasst, um die damit verbundenen Emotionen zu transportieren.
Wie sieht nun Ihre Geschichte aus?
Warum sehen zum Beispiel alle Reisebüros gleich aus? Warum nicht einmal ein Resebüro mit Sand aufschütten, ein paar Strandkörbe reinstellen etc. Warum machen alle immer nur das, was alle anderen auch machen?
Im Grunde genommen gibt es keine Geschichte, die nicht so verrückt ist, um erzählt zu werden. Ein aktuelles Beispiel ist der Heart Attack Grill, zu Deutsch der Herzinfarkt-Grill. Hier gibt es den 8.000 Kalorien Hamburger! Der Koch trägt ein Chirurgen-Outfit, und die Bedienung .... na, sehen Sie selbst: http://www.heartattackgrill.com/ . In meinem Blog finden Sie auch noch ein dazu passendes Video.
Eine gewagte Story mit einem riesigen Echo. Dieses Restaurant hat weltweit jede Menge Presse erhalten. Stellen Sie sich das nun einmal vor, Ihr Italiener an der Ecke hätte eine weltweite Presse, was würde sich dadurch ändern? Wie spektakulär kann die Geschichte aussehen? Was kann erzählt werden? Wie könnte das Restaurant verpackt werden, um die ganze Geschichte zu erzählen.
Nun überlegen Sie einmal, welche Geschichte zu Ihnen passt? Schreiben Sie doch einmal eine Kurzgeschichte über Ihren perfekten Kunden. Machen Sie daraus ein Drehbuch oder zeichnen Sie einen Comic. Tun Sie einfach mal so, als
wenn alles möglich und alles erlaubt ist.
Welche Geschichten erzählen Sie über sich, über Ihr Unternehmen und über Ihre Produkte?
Wenn Sie an Geschichten denken, dann denken Sie auch zum Beispiel an Käpt’n Iglo, Disney Themenparks oder an die Rügenwalder Mühle. Auch hier werden Geschichten erzählt, um Emotionen zu transportieren.
Also, wie sieht nun Ihre Geschichte aus, bzw. wie könnte Ihre Geschichte aussehen. Und wenn Sie noch keine eigene Geschichte haben, dann erfinden Sie Ihre eigene Geschichte. Käpt’n Iglo ist ja auch keine reale Figur, sondern eine Erfindung.
Wenn Sie sich heute umschauen, dann finden Sie immer wieder Unternehmen, deren Geschichte uns begeistert. Denken Sie dabei an Unternehmen wie Apple, Starbucks oder Disney. Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen steht eine Geschichte.
Natürlich hat auch jeder erfolgreiche Kinofilm sein Muster. Dieses Muster gibt der Geschichte halt, den Figuren Profil und sorgt dafür, dass der Zuschauer dran bleibt.
Hier die sieben klassischen Elemente für eine erfolgreiche Geschichte:
1. Ein Verlangen
Die Hauptfigur hat ein brennendes Verlagen, das ihn antreibt um das zu tun, was er tut. Er rettet die Welt, leistet einen Beitrag oder will etwas erreichen bzw. verändern.
2. Ein Problem
Jeder Mensch ist anders, und kein Mensch ist perfekt. Ein Problem ist die Zutat, die der Geschichte die notwendige Würze gibt, denn das Problem soll gelöst werden. Darum geht es in der Geschichte.
3. Gegenspieler
Was wäre die Welt, wenn es nicht immer wieder einen Gegenspieler gäbe, der einem das Leben schwer macht. Doch oft gibt es nicht nur einen, sondern drei Gegenspieler.
Der erste Gegner, der offensichtlichste Gegner, ist der externe Gegenspieler.
Der zweite Gegenspieler ist ein vertrauter Mensch, der auf Grund einer komplizierten Beziehungskonstellation an gewissen Stellen zum Gegenspieler wird. In der Regel wird dieser Part durch eine Ehefrau/Ehemann etc. übernommen.
Und der dritte Gegner ist dann der Gegenspieler, der in der Hauptfigur verborgen ist. Irgendein schwelender, bewusster oder unbewusster Konflikt ist immer da, und genau dieser Konflikt macht es der Hauptfigur schwer.
Alle drei Gegenspieler verleihen der ganzen Handlung die gewisse Extraportion an Würze.
4. Einen Plan
In dem Klassiker „Der Clou“, wie auch in jedem anderen erfolgreichen Film gibt es einen Plan der aufzeigt, was wie erreicht werden soll. Mit unterschiedlichen Stilmitteln werden hier die einzelnen Schritte aufgezeigt und Schritt für Schritt erklärt, was gemacht werden muss.
5. Schlachten die geschlagen werden
Danach wird das getan, was getan werden muss. Schlachten werden geschlagen, Probleme gelöst, Niederlagen überwunden. Und an irgendeiner Stelle sieht plötzlich alles hoffnungslos aus. Die Schlacht war zu gewagt, zu Probleme zu groß und die Gegner zu mächtig.
Genau diese Konstellation führt zu Punkt 6, der Selbstoffenbahrung.
6. Selbstoffenbarung
Die Selbstoffenbarung ist der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Handlung. Aus der Hoffnungslosigkeit heraus wird dem Hauptprotagonisten klar, was alles schief gelaufen ist, welches seine Probleme sind, worin sein brennendes Verlangen begründet ist und wer seine Gegenspieler sind.
Plötzlich ist alles kristallklar, und der letzte Punkt ist offensichtlich.
7. Transformation
Die Hauptfigur macht eine Verwandlung durch. In der größten Niederlage, während der dunkelsten Stunden seines Lebens steht er auf, er steht für sich selber ein und er trifft eine Entscheidung. Bis hierher und keinen Schritt weiter.
Er handelt, löst alle Probleme und gewinnt die Schlacht.
Was hat das nun alles mit Marketing zu tun?
Alles, absolut alles. Eingangs haben Sie erfahren, dass 70 % aller unserer Entscheidungen auf emotionaler Ebene getroffen werden. Gut gemachtes Kino setzt zu 100 % auf Emotionen. Das heißt, dass alle zuvor beschriebenen sieben Punkte für Sie eine hervorragende Blaupause sind, um Ihrem Unternehmen die richtige Story zu geben.
Sie finden das zu weit hergeholt? Dann denken Sie doch einmal an folgende Unternehmen: Ikea, Starbucks, Disney, Hardrock Cafe etc. Oder denken Sie an die Themenhotels in Las Vegas. Alle diese Unternehmen haben Ihren Produkten eine Story verpasst, um die damit verbundenen Emotionen zu transportieren.
Wie sieht nun Ihre Geschichte aus?
Warum sehen zum Beispiel alle Reisebüros gleich aus? Warum nicht einmal ein Resebüro mit Sand aufschütten, ein paar Strandkörbe reinstellen etc. Warum machen alle immer nur das, was alle anderen auch machen?
Im Grunde genommen gibt es keine Geschichte, die nicht so verrückt ist, um erzählt zu werden. Ein aktuelles Beispiel ist der Heart Attack Grill, zu Deutsch der Herzinfarkt-Grill. Hier gibt es den 8.000 Kalorien Hamburger! Der Koch trägt ein Chirurgen-Outfit, und die Bedienung .... na, sehen Sie selbst: http://www.heartattackgrill.com/ . In meinem Blog finden Sie auch noch ein dazu passendes Video.
Eine gewagte Story mit einem riesigen Echo. Dieses Restaurant hat weltweit jede Menge Presse erhalten. Stellen Sie sich das nun einmal vor, Ihr Italiener an der Ecke hätte eine weltweite Presse, was würde sich dadurch ändern? Wie spektakulär kann die Geschichte aussehen? Was kann erzählt werden? Wie könnte das Restaurant verpackt werden, um die ganze Geschichte zu erzählen.
Nun überlegen Sie einmal, welche Geschichte zu Ihnen passt? Schreiben Sie doch einmal eine Kurzgeschichte über Ihren perfekten Kunden. Machen Sie daraus ein Drehbuch oder zeichnen Sie einen Comic. Tun Sie einfach mal so, als
wenn alles möglich und alles erlaubt ist.
Welche Geschichten erzählen Sie über sich, über Ihr Unternehmen und über Ihre Produkte?
Wenn Sie an Geschichten denken, dann denken Sie auch zum Beispiel an Käpt’n Iglo, Disney Themenparks oder an die Rügenwalder Mühle. Auch hier werden Geschichten erzählt, um Emotionen zu transportieren.
Also, wie sieht nun Ihre Geschichte aus, bzw. wie könnte Ihre Geschichte aussehen. Und wenn Sie noch keine eigene Geschichte haben, dann erfinden Sie Ihre eigene Geschichte. Käpt’n Iglo ist ja auch keine reale Figur, sondern eine Erfindung.
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