September 2010
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Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen/Unternehmer steht eine Story. Wie lautet Ihre?

Viele Unternehmer sind auf der Suche nach der Antwort für die Frage aller Fragen, nämlich wie erhalten wir (mehr) Empfehlungen?

Ich begegne dann in diesem Fall immer mit einer Gegenfrage: „Was möchten Sie denn, dass Ihre Kunden über Sie weiter erzählen?“ Oft kommen dann Aussagen wie: „Wir haben gute Produkte, guten Service und/oder guten … was auch immer!“

Schön, doch es ist bekannt, dass Kunden das auch bei allen Anbietern dort draußen auch bekommen. Das ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt am Geschäftsleben teilzunehmen. Mit solchen Aussagen locken Sie keine Kunden, sorgen Sie nicht für Begeisterung und bekommen schon gar nicht großartige Empfehlungen.

Was können Sie nun besser, bzw. anders machen? Nun, das ist im Grunde genommen sehr einfach. Schauen Sie sich einmal um und finden Sie heraus, was Menschen über andere Unternehmen außerhalb Ihres direkten Wettbewerbsumfeldes schreiben und sagen. Gehen Sie ins Internet, forschen Sie in Foren, lesen Sie Kommentare und so weiter.

Ich beziehe mich sehr oft auf Disney, ins Besondere auf Disney als Reiseveranstalter. Hier gibt es unendlich viele Storys und Erlebnisse im Internet was Menschen z. B. in der Walt Disney World in Florida erlebt haben.

Oder lesen Sie, was Menschen zum Beispiel über den Schindlerhof in Nürnberg sagen und schreiben. Was sagen andere Menschen über Restaurants in Ihrer Nähe?

Oder, ein sehr aktuelles und großartiges Beispiel ist der Malermeister  Werner Deck. Hier haben Sie ein großartiges Beispiel von einem Handwerker der es versteht, Kunden zu begeistern. Er hat einen eigenen Blog und ist auch sehr aktiv auf Twitter. Er ist ein Handwerker der Generation 2.0, und ich bin von ihm wirklich begeistert.

Mein Tipp: Lesen Sie seinen Blog, erfahren Sie, was er macht um anders zu sein, als alle anderen in seiner Branche und erfahren Sie auch, was Kunden über ihn sagen. Folgen Sie ihm auf Twitter, denn es lohnt sich.

Im zweiten Schritt überliegen Sie, was Sie denn wünschen, dass Ihre Kunden über SIE sagen und schreiben, und wenn Sie wissen, was Sie wollen, dann müssen Sie nur noch danach handeln. Denn, Ihre Kunden werden nicht über Ihre sauberen Geschäftsräume schwärmen, wenn diese schmutzig und/oder unordentlich sind. Das ist nur ein Beispiel, doch ich denke, Sie wissen, worauf es ankommt.

Gruß … Marc Perl-Michel

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Wenn heute alles möglich ist und kein Risiko besteht, was würden Sie dann gerne tun?

Lassen Sie sich doch einmal auf dieses Gedankenspiel ein. Ja wirklich, betrachten Sie es als Spiel und lassen Sie Ihre Gedanken einmal so richtig galoppieren.

Was würden Sie denn gerne machen, wenn es absolut kein Risiko des Versagens gibt? Was würden Sie gerne anpacken, wenn es keine Beschränkungen gibt und z.B. Geld absolut keine Rolle spielt?

Sammeln Sie die Ideen und führen Sie dieses Spiel immer mal wieder durch. Sie werden sehen, mit etwas Phantasie entdecken Sie jedes Mal Neues und Begeisterndes. Wenn Sie dann geübt in diesem Spiel sind, dann werden Sie früher oder später nicht nur phantastische Ideen, sondern auch sehr realistische Ideen und Wege zur Umsetzung finden.

Also, spielen Sie, seien Sie hungrig und bleiben Sie neugierig.

Gruß … Marc Perl-Michel

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Raus aus den eingefahrenen Gleisen

Wenn wir immer nur das machen, was wir bisher gemacht haben, dann erhalten wir (bestenfalls) auch immer nur das, was wir bisher erhalten haben – oder jeden Tag ein Stückchen weniger!!! So viel ist klar.

Das bedeutet aber auch, wenn, wir uns immer in den eingefahrenen Gleisen bewegen, dann ist können wir nicht aus heiterem Himmel ein anderes Ergebnis erwarten. Das ist fast so, als wenn Sie auf Schienen unterwegs sind. Wenn Sie der Spur nach München folgen, dann können Sie kaum erwarten, dass Sie nach Hamburg kommen.

Vergleichen Sie das einfach mal so, als wenn Sie Ihre Schlüssel suchen würden. Sie beginnen in der Schublade, gehen dann die Jackentaschen durch, dann verschiedene Tragetaschen, den Aktenkoffer, den Kühlschrank und so weiter. Die Schlüssel sind nicht auffindbar. Das verrückte ist, dass wir dann oft wieder einfach von vorne in der Schublade anfangen, ganz nach dem Motto: Der Schlüssel muss doch irgendwo sein.

Dieses Prozedere machen wir dann wieder und immer wieder in der Hoffnung, dass sich das Ergebnis ändert, und die Schlüssel auf wundersame Weise in der Jackentasche sich materialisieren. Also, wenn das so passieren würde, DAS würde mich wirklich wundern … außer Sie haben eine 3 Jahre alte Tochter.

Glauben Sie mir bitte, ich weiß wovon ich spreche. Ich suche ständig meine Schlüssel, und noch mehr meine Brille. Einmal habe ich den Wohnungs-und Autoschlüssel zwischen den Kochtöpfen gefunden. Wie gesagt, wenn man eine kleine Tochter, oder einen Jungen hat, dann ist alles möglich.

Das bedeutet also, dass jeder seine eingefahrenen Gleise verlassen muss, wenn er ein anderes Ergebnis haben will.

Stellen Sie sich drei Fragen für die kommende Woche:

  1. Was machen Sie schon seit langer Zeit so, wie Sie es machen?
  2. Warum machen Sie es so?
  3. Muss das so sein?
  4. Gibt es vielleicht einen anderen, womöglich besseren Weg?

Ich wünsche Ihnen alles Gute und maximale Erfolge für die kommende Woche.

Gruß … Marc Perl-Michel

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Kunden wollen inspiriert werden

Es ist immer wieder das gleiche Spiel, bzw. ich höre immer wieder die gleichen Geschichten die ungefähr so gehen: Unsere Kunden kaufen einfach nicht mehr, weil sie einfach „kaufmüde“ sind.

Dabei sind sie meiner Meinung nach weniger Kaufmüde, sondern sie wurden durch zu viel zu viele Null-Botschaften einfach erlegt.

Ich erzähle Ihnen nichts Neues wenn ich schreibe, dass Kunden jeden Tag 2000 bis 3000 Werbeimpulse ausgesetzt sind. Hinzu kommen Radionachrichten, die stündlich (manchmal auch halbstündlich) wiederholt werden, ohne dass hier eine nennenswerte Mehrinformation geboten wird, sowie Fernsehsendungen/-nachrichten und natürlich auch noch die unterschiedlichsten Informationen und Impulse aus Zeitungen, Zeitschriften, Blogs, Newsletter, Tweets, Forenbeiträgen und so weiter, und so fort.

Wir, und natürlich auch unsere Kunden, erleben jeden Tag einen Informations-Input-Overkill, der manch einen an den Rand des Machbaren treibt.

Schlimmer noch – ich wage einmal zu behaupten, dass 99 % all dieser „Informationen“ und Impulse für uns absolut Null Inhalt haben. Deshalb sind es eben Null-Botschaften die uns nicht erreichen, weil sie einfach keinen Bezug zu uns und unserem Leben haben.

Genau so geht es natürlich auch Ihren Kunden und potenziellen Kunden. Was können Sie nun tun, um Ihre Chancen wahrgenommen zu werden, überhaupt zu verbessern?

1. Schaffen Sie eine Verbindung zwischen Ihrem Produkten, Dienstleistungen und Angeboten und den persönlichen Zielen Ihrer Kunden. Das ist sicher nicht ganz einfach, aber je fokussierter Sie sind, um so besser können Sie hier Ihre Kunden mit einbinden und ansprechen.

2. Folgen Sie eine Mission, der Sie sich verpflichtet fühlen, und machen Sie diese Mission publik. Sprechen Sie so Ihre Kunden und potenziellen Kunden auf emotionaler Ebene an. Lassen Sie sie zu einem Teil dieser Mission werden.

3. Zeigen Sie inspirierende Beispiele, wie andere von Ihren Angeboten profitiert haben und schaffen Sie so ein Wunschbild bei Ihren potenziellen Kunden, dass sie dieses Ergebnis auch erreichen können.

4. Zeigen Sie mit Hilfe von Beispielen, Kundenaussagen und Demonstrationen, wie andere Kunden von Ihren Lösungen profitieren. Geben Sie so Ihren Kunden das Gefühl von Sicherheit. Nehmen Sie Ihren Kunden die Last, potenziell immer eine falsche Entscheidung zu treffen. (Es ist leider oft so, dass Kunden lieber keine Entscheidung treffen, als sich für das Falsche zu entscheiden. Letztlich treffen sie zwar dadurch auch eine Entscheidung, nur davon haben Sie nichts.)

5. Machen Sie die Begegnung mit Ihnen zu einem so begeisternden Erlebnis, und machen Sie das so gut, wie Sie nur können, und Ihre Kunden werden kaum der Versuchung widerstehen, um nicht andauernd über Sie zu berichten.

6. Seien Sie positiv fokussiert und liefern Sie Ihren Kunden und potenziellen Kunden viele inspirierende Geschichten und Erlebnisse. Machen Sie die Begegnung mit Ihnen zu einem merk-würdigen Erlebnis. Seien Sie ein „good news merchant“, also ein Verkäufer von guten Nachrichten.

Spielen Sie einmal mit diesen sechs Punkten und arbeiten Sie daran. Ich bin mir 100 %-tig sicher, dass auch Sie davon profitieren werden.

Gruß … Marc Perl-Michel

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Welche Kooperationen können Sie schmieden?

Eines ist klar, wir können nicht alles alleine machen. Genau deshalb sind Kooperationen so unglaublich wichtig. Doch auch hier ist eines klar, jede Kooperation sollte drei Gewinner zum Ziel haben:

1.) Ihr Kooperationspartner,

2.) Sie und

3.) Ihre Kunden und die Kunden des Kooperationspartners.

Letztlich sollten 1 + 1 nicht 1,25 ergeben, sondern im Idealfall 11.

Unter diesen Gesichtspunkten ist nicht jede Kooperation wirklich sinnvoll, doch Sie sollten schon heute beginnen potenzielle Kooperationspartner zu finden. Machen Sie sich einfach auf der Suche in Xing.

Ich habe schon so viele gute Kontakte und Kooperationen via Xing auf den Weg gebracht. Es lohnt sich.

Fazit: Starten Sie gleich jetzt und finden Sie in den kommenden 10 Tagen 10 potenzielle Kooperationspartner.

Gruß … Marc Perl-Michel

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Beziehen Sie Position in den Köpfen Ihrer Kunden

Ich freue mich gerade sehr über einen tollen Artikel und eine grossartige Empfehlung von meinem lieben Kollegen Jörg Laubrinus. Er hat mein Kollege Jörg Laubrinus einen Artikel zum Thema Positionierung auf Xing veröffentlicht, und dabei eine tolle Empfehlung ausgesprochen -> http://bit.ly/aTzxtk

Gruß …Marc Perl-Michel

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Service, der weiter geht als üblich

Viele meiner Leser wissen, dass ich Disney-Fan bin, und immer wieder gerne die Walt Disney World in Florida besuche. Natürlich höre ich auch immer wieder die aktuellen Podcasts rund um Walt Disney World und diese sind immer wieder eine gute Quelle für so genannte Cast-Member-Storys.

In einem der letzten „Inside-the-Magic“ Podcasts habe ich von folgender Geschichte gehört:

Eine Familie plante für 2009 einen Weihnachtsaufenthalt bei Disney. Es sollte der schönste Urlaub werden, denn es war das erste Mal, dass diese Familie zu Weihnachten bei Disney war. Sie reisten an, und der Zauber der Disney-Magie sollte beginnen. Doch leider ging es dem Familienvater am Tag der Anreise nicht so gut, und er wollte sich noch etwas ausruhen. Darauf erkundeten die Kinder alleine das Hotel. So weit, so gut.

Der Vater legte sich auf’s Sofa, und die Mutter wollte ein Bad nehmen. Nach einiger Zeit wachte der Vater auf und musste feststellen, dass seine Frau im Bad kollabiert ist. Er rief sofort Hilfe, und seine Frau wurde unverzüglich das das nächste Krankenhaus eingeliefert. Dort konnte aber nur noch ihr Tod durch Herzversagen feststellt werden. In der Zwischenzeit haben sich sofort mehrere Mitarbeiter um die Kinder gekümmert.

So etwas ist immer schrecklich, und unter diesen Umständen wollte die Familie natürlich den Urlaub abbrechen.

Einige Disney-Mitarbeiter haben einen privaten Shuttle-Service und ein Flugzeug organisiert, damit die Familie schnellstmöglich nach Hause kommt. Sie kümmerten sich um alles organisatorische und verzichteten auf die Berechnung des Hotelzimmers, des bisherigen Verzehrs und die Stornierung des Aufenthalts.

So weit ist das eigentlich zu erwarten. Doch sie gingen noch einen Schritt weiter.

Alle beteiligten Cast-Member, angefangen von den Fahrern bis hin zu den Betreuern der Kinder haben sich zusammen getan, und der Familie auch noch einen großen Blumenstrauß und ein Kondolenzschreiben zukommen lassen.

Was können wir aus dieser Schilderung lernen? Nun, es gibt Selbstverständlichkeiten, gewisser Maßen eine Grunderwartungshaltung. Sicherlich haben Sie auch gedacht, dass es normal ist, dass z. B. das Hotelzimmer kostenfrei storniert wird und auch der Verzehr nicht berechnet wird.

Doch der entscheidende Punkt ist die Extra-Meile. Es steht in keinem Mitarbeiter-Handbuch: „Wenn einmal ein Gast bei uns stirbt, dann …“ Die Mitarbeiter haben von sich auch das Kondolenzschreiben aufgesetzt und den Blumenstrauss organisiert. Das ist die Extra-Meile, die den Unterschied ausmacht.

Übrigens: Es gibt auch eine ähnliche Story über den Schuhversender Zappos.com.

Fazit: Wann sind Sie für Ihre Kunden die Extra-Meile gegangen, und was haben Sie getan?

Gruß … Marc Perl-Michel

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Ab heute heißt es: Bitte bewerten Sie Blog-Einträge!

Wenn Sie einen Blick an das Ende der jeweiligen Beiträge werfen, dann sehen Sie, dass Sie dort den Blog-Eintrag nicht nur in Twitter und Facebook empfehlen können, sondern Sie haben ab sofort auch die Möglichkeit, einzelne Artikel zu bewerten.

Das ist ganz einfach: Klicken Sie auf den Stern an der Position, die Ihnen gerechtfertigt erscheint – das war es dann auch schon.

Deshalb meine Bitte an Sie: Empfehlen Sie den Blog auf Twitter und in Facebook weiter, und bewerten Sie die einzelnen Beiträge, die Sie gelesen haben.

Gruß … Marc Perl-Michel

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Mit MEGA MEMORY – spielend zum Super-Gedächtnis

Gastartikel von André Huber/learn2learn – The brainman

Nie wieder etwas vergessen, alles Wichtige im Kopf haben – das geht einfacher als Sie glauben. Das Kurzprogramm auf den nächsten Seiten zeigt Ihnen Techniken auf mit denen Sie Zahlen und Listen, mühelos lernen, Namen und Gesichter behalten und Facts und Wissen nicht mehr vergessen.

Kinder denken nicht in Begriffen, sondern überwiegend in Bildern und Vorstellungen. Sie haben ein fotografisches Gedächtnis, mit dem sie ganze Erfahrungskomplexe speichern. Mit dem Erlernen des Alphabets und der Schriftsprache verlieren Vorstellungskraft und bildhaftes Gedächtnis automatisch an Bedeutung. Aber die Fähigkeit geht nicht verloren, ja sie kann durch die „“MnemoTechnik“ wieder aufleben (von griech. mneme = Gedächtnis, Erinnerung). Dabei werden logische Elemente immer mit Bildern, aber auch sinnlichen Wahrnehmungen wie Gerüchen oder Klängen verknüpft. Die Erinnerungen haften deshalb besser, weil sie über die rechte Gehirnhälfte, bis ins Gefühlszentrum gelangen. Je positiver, heiterer, entspannter die Lernsituation ist, desto besser funktioniert das Gehirn: Lustbetonte Erinnerungen behalten wir mühelos, meist lebenslang.

TIPP:
Machen Sie gewohnte Tätigkeiten mal ganz verkehrt: Knöpfe mit der anderen Hand schliessen, als Rechtshänder mit der linken Hand zum Telefon greifen, eine Treppe rückwärts rauf- oder runtergehen. Das gibt Ihrem Gehirn einen Überraschungskick und hält es jung und leistungsfähig..

SPICKZETTEL SIND ÜBERFLÜSSIG
Wozu den Kopf belasten, wo es doch Terminplaner; Taschenrechner Nachschlagwerke, Namensschilder und zur Not Spickzettel gibt? André Huber, Trainer von MEGA: „Jede Art von Lernen macht geistig fit. Das aktive Training der grauen Zellen fördert Intelligenz, Kreativität und Selbstbewusstsein. Wer Zahlen und Fakten abrufbar im Kopf hat, gilt als kompetent, wer Menschen mit ihrem Namen anspricht, :schafft schneller Kontakte, Ein gutes Gedächtnis ist praktisch: Wer sich Infos merken kann verschwendet weniger Zeit mit Nachschlagen. Das tolle: Je mehr Sie lernen, desto aufnahmefähiger wird Ihr Gehirn. Damit können Sie sofort anfangen!“

DENKEN IN BILDERN
Wir denken normalerweise, dass unser Gehirn so denkt wie wir, nämlich logisch, linear und in Worten, Daten, Zahlen und Fakten. Ganz falsch ist das nicht, aber es sind leider nur höchstens 1-2% unserer Gehirnzellen, die sich dieser Aufgabe widmen. Die restlichen 95 – 98% sind mit Denken ganz anderer Art beschäftigt – nämlich mit Bildern, Gefühlen, Geräuschen und anderen Sinnesempfindungen. Forschungen am Gehirn von Albert Einstein zum Beispiel haben ergeben, dass das Gehirn von Genies biologisch gesehen völlig „baugleich“ mit allen anderen ist, dass es aber einen ganz anderen Unterschied gibt, der darüber entscheidet, ob Sie ein Genie sind oder nicht: nämlich die Fähigkeit zu Visualisieren, Informationen mit Gefühlen zu verbinden und das alles ohne die Interventionen des „bewussten Zensors“ unserer linken Gehirnhälfte.


Luat eienr Stduie der Cmarbrdige Unievrstiät speilt es kenie Rlloe in welcehr
Reienhnfogle die Buhcstbaen in eniem Wort vorkmomen, die eingzie whctige
Sache ist, dsas der ertse und der lettze Buhcstbae stmimt. Der Rset knan 
in eienm völilegen Duchrienanedr sein und knan trtozedm prboelmols gelseen 
wreden. Das ist, weil das menchsilche Ague nicht jeedn Buhcstbaen liset und 
das Gehdäictns aahnnd dsiees Frgmaenets ncah eienr abgpeicehtseren 
Iofnortmain shcut, die dieser sher älhcnih ist. Ertsuanlcih, nihct?? 


TIPP:
Wussten Sie, dass Ihr Gedächtnis ein Spassvogel ist? Sicher haben Sie schon gemerkt, dass Sie sich besonders gut an kuriose, verblüffende oder irgendwie komische Ereignisse besser erinnern. Das Gehirn arbeitet nämlich nach dem Lustprinzip: Was Spass macht, vergisst es nicht so schnell. Wenn Sie sich also eine Mega-Memorystory ausdenken, dann schmücken Sie diesem mit möglichst humorvollen, drastischen Ideen aus.

PRAXIS:
Obwohl Sie als Verkäuferin oder Verkäufer eine simple Einkaufsliste wahrscheinlich ;eher selten brauchen werden, es sei denn in abgewandelter Form als Aufzählung von Produkten, Ersatzteilen oder ähnlichem, möchte ich Ihnen eine solche zu Beginn als Einstiegsübung präsentieren – es ist der einfachste Weg, das Wesentliche der Methode darzustellen.

Versuchen Sie nun einmal, sich die folgende Einkaufsliste zu merken:

1. Eier
2. Zwiebeln
3. Mehl
4. Brille beim Optiker abholen
5. Karotten
6. Salami
7. Flugticket besorgen
8. Seife
9. Reis
10. Zahnpasta

Normalerweise haben wir schon leichte Schwierigkeiten, sobald wir uns sieben Informationen merken sollen – und das hier sind zehn Posten einer Einkaufsliste!

Notieren Sie nun Ihre Telefonnummer, aber in umgekehrter Reihenfolge (von hinten nach vorne)!

Mit diesem „gemeinen“ Trick habe ich veranlasst, dass Ihr Kurzzeitspeicher geleert wurde und nur noch die wirklich gespeicherten Informationen abrufbar sind.

Schreiben Sie nun (ohne nachzusehen) die oben aufgeführten Punkte der Einkaufsliste in der richtigen Reihenfolge aus Ihrem Gedächtnis wieder auf! Viel Erfolg.

1. __________________
2. __________________
3. __________________
4. __________________
5. __________________
6. __________________
7. __________________
8. __________________
9. __________________
10. _________________

Konnten Sie mehr als die Hälfte der Begriffe in der richtigen Reihenfolge aufnotieren? Dann gratuliere ich Ihnen. Konnten Sie sich an weniger erinnern, braucht Ihr Gedächtnis etwas Unterstützung. Aber keine Sorge: Ich zeige Ihnen, wie Sie das ganz spielerisch schaffen:

Einkaufen ohne Zettel – Die Körper-Zahlenliste
Mit der Körper-Zahlenliste werden Sie wichtige Nummern mühelos behalten. Sie können damit aber auch Besorgungen machen. Stellen Sie sich vor, Sie möchten obige Produkte einkaufen und die Besorgungen erledigen. Machen Sie jetzt bitte folgende gedankliche Phantasiereise:

ÜBUNG:
Wer das zu Lernende mit Bildern und Geschichten verknüpft, speichert die Informationen fast automatisch. Als Gedächtnisstütze dient der Körper.

Beginnend bei den Zehen (01) helfen einem weitere Punkte wie Knie (02), Oberschenkel (03), Po (04), Taille (05), Brust (06), Schultern (07), Hals (08), Gesicht (09) und Haare (10) dabei, die Namen und Reihenfolge zu merken. Versuchen Sie sich diese 10 Körperpunkte einzuprägen. Lesen Sie erst dann weiter!

Stellen Sie sich nun vor dass in Ihren 1. Schuhen, unter Ihren Zehen Eier liegen, die zerbrechen könnten. 2. Ihre Knie bestehen aus Zwiebelringen, die Sie förmlich riechen können. 3. In der Hosentasche (über dem Oberschenkel) haben Sie ein Kilo Mehl gefüllt. 4. In Ihrer Gesässtasche steckt eine Brille. 5. Ihre Taille ist .schlank wie eine Karotte. 6. Quer über Ihrer Brust liegt eine riesige Salami. 7. Über Ihre Schultern flitzt ein Flieger. 8. Ihren Hals ;seifen Sie ein. 9. Sie stecken einige Reiskörner n Ihre Nase und müssen niesen. 10. Auf Ihre Haare streichen Sie Zahnpasta.

Schreiben Sie nun die 10 Begriffe mit Hilfe der Körperliste nochmals auf! Beginnen Sie bei den Zehen, gehen Sie zu Ihrem Knie, dann zu den Oberschenkeln, usw. Ich bin sicher, es wird Ihnen viel einfacher und besser gelingen.

Einkaufsliste:
1. __________________
2. __________________
3. __________________
4. __________________
5. __________________
6. __________________
7. __________________
8. __________________
9. __________________
10. _________________

Sie haben jetzt die Zahlenliste, die Sie auswendig, wussten mit der Liste Ihrer Besorgungen verknüpft. Je anschaulicher und farbiger die einzelnen Dinge verbunden sind, desto besser haften sie. Haken Sie künftig in Gedanken Ihre Vorhaben der Reihe nach an Ihren Körper-Code – das funktioniert garantiert besser als der Knoten im Taschentuch …

TIPP 1:
Dachten Sie auch, Sie hätten ein Gedächtnis wie ein Sieb? Sie werden erstaunt sein, wie leicht Sie sich nach den ersten Übungen die unglaublichsten Dinge merken können. Gewöhnen Sie sich an Ihr regelmässiges „Gehirntraining“, wiederholen Sie immer mal wieder den gelernten Wissensstoff.

TIPP 2:
Wenn Sie für einen Kunden- oder Mitarbeiterevent ein „unvergessliches“ Erlebnisreferat suchen, so haben Sie mit einem Gedächtniserlebnisworkshop einen motivierenden und unvergleichbaren Programmpunkt. ( www.learn2learn.info http://www.learn2learn.info), André Huber, learn2learn, +41 79 324 38 38

Wenn Sie Lust haben noch besser mit Ihrem Gedächtnis umzugehen und Sie noch mehr Erfolgserlebnisse erleben wollen, dann empfehle ich Ihnen den Besuch des Gedächtnistrainingsseminares „mega memory“ oder das CD-Audioseminar (Bestellung und weitere spannende Infos auf www.learn2learn.info http://www.learn2learn.info)

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Wie ich als Kunde (nicht) behandelt werden will – Gastartikel von Cornelia Wriedt

Als „Chefin“ eines Ein-Frau-Unternehmen mit Sitz in einer nicht gerade durch Reichtum gesegneten Gegend bin ich dankbar für jedwede Tipps und Tricks zum Thema Marketing. Daher sammle ich alle verfügbaren Infos im Netz und bekomme etliche Newsletter zu diesem Thema. Natürlich auch den von Marc Perl-Michel, dem ich schon viele gute Anregungen zu verdanken habe.

Und nun schreibt er mir in seinem letzten Rundbrief ob ich nicht als Gastautor etwas zum Thema zu sagen hätte. (Keine Sorge – ich leide nicht an Selbstüberschätzung. Es ist mir schon klar das diese Mail an tausende anderer Menschen gegangen ist und ich nicht die „Auserwählte“ bin sondern einfach nur „generiert“ wurde.)

Egal wie : vor ein oder zwei Jahren hätte ich diese Aufforderung mit den Gedanken „das trau ich mir doch nie zu“ beiseite geschoben. „Was habe ich den anderen schon mitzuteilen“ – wäre sicher als nächstes gefolgt. Inzwischen bin ich mutiger und selbstbewusster geworden. Nicht zuletzt weil ich viele Anregungen aus dem Internet umgesetzt habe und mittlerweile auf der Welle „klingt gut – probier ich aus“ schwimme.

Also habe ich beschlossen einen Beitrag zu verfassen. Der Vorsatz war nun da – aber das Thema? Mein erster Gedanke war von meinem „Marketing-Buch“ zu schreiben. Das ist eigentlich ein Spiralheft in dem ich alle Anregungen notiere, ganz wild und farbig mit Textmarkern arbeite und meine Gedanken und Ergebnisse zu den entsprechenden Übungen, Themen oder Hinweisen aufschreibe. Aber dann ist mir etwas besseres eingefallen.

Mein neuestes Heft. Das hat noch nicht mal einen richtigen Namen. Der Arbeitstitel könnte zumindest so lauten: Wie ich als Kunde (nicht) behandelt werden will.

Da notiere ich seit kurzem was mir persönlich so als Kunden passiert ist – und was ich meinen Kunden auf keinen Fall antun möchte. Ausschlaggebend für dieses „Projekt“ war folgendes: Ich wohne mit meiner Familie auf dem Land, weit ab vom Schuß und wir sind daher mit unserem Häuschen nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen (Keine Sorge: Wasser und Strom haben wir☺)

Aber wir haben auch eine Klärgrube und die muss gewartet werden. Das macht eine Firma. Und die hatte einen Termin kurz nach Mittag mit mir ausgemacht. Ich habe mich nach denen gerichtet, meinen Zeitplan so umgestellt, dass es passt und komme rechtzeitig nach Hause. Da blinkt der Anrufbeantworter. Der Termin ist abgesagt und verschoben. Das hat man mir früh um acht aufgesprochen. Laut Ansage werden alle Anrufer gebeten sich per Handy an mich zu wenden.

Wenn das passiert wäre hätte ich meinen Tag ganz anders geplant. Also war ich ärgerlich. Und so steht neben der kurzen Notiz zum Sachverhalt mit dickem Textmarker eingerahmt Termine immer persönlich und rechtzeitig absagen. So nach und nach finden sich noch andere Geschichten ein. Und wenn ich ehrlich bin wird mir manchmal auch ein bißchen unwohl. Behandle deine Kunden so wie du selbst behandelt werden willst – so ganz habe ich das auch nicht immer gemacht.

Auf alle Fälle habe ich eines gelernt: Achtsamkeit im Umgang mit dem Kunden ist nicht zu unterschätzen.

Gruß … Cornelia Wriedt

www.cornelia-wriedt.de
www.feng-shui-prignitz.de
www.feng-shui-prignitz.de

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