Identity Management, ein Durchbruch in Sachen Nachhaltigkeit?

Bislang noch ein Geheimtipp, könnte Identity Management schon in wenigen Jahren zu einem Standard für Führungskräfte werden, die den Begriff Human Resources als Erfolgsmodell im Kontext Mensch und Persönlichkeit ernst nehmen. Aktuelle Erkenntnisse der Gehirnforschung und ein darauf basierendes, seit drei Jahren im Probelauf befindliches Trainingsmodell führen uns auf die Spur des Erfolgsgeheimnisses.

Ganz gleich, ob Menschen berufliche oder private Ziele verfolgen, für das Gehirn haben diese nur einen Zweck: Menschen wollen zwischenmenschliche Beziehungen erwerben oder erhalten. Joachim Bauer, Professor an der Universität Freiburg sagt dazu: „Kern jeglicher Motivation ist aus Sicht der Neurowissenschaft, zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung zu finden oder zu geben.“ Jeder Trainer aus dem Businessbereich kennt das Thema aus seinem spezifischen Blickwinkel: Er hat höchst aufgeschlossene Trainingsteilnehmer gehabt, die seine Anregungen mit Interesse aufgenommen haben, und wenn er ein halbes Jahr später das Team wieder besucht, ist fast alles wieder wie vorher. Nur wenig Veränderung hat sich nachhaltig etabliert. Es ist, als fehle eine Art „sozialer Klebstoff“, welcher auf der Beziehungsebene wirkt, auf der sich Erfolg und Nachhaltigkeit bekanntermaßen zu mehr als 90 Prozent entscheiden.

Bei dem genannten Training handelt es sich um ein völlig neu entwickeltes Modell, das den aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaften in Form eines Konsortialprogramms Rechnung trägt und lediglich einen Zeitrahmen von zwei bis drei Tagen benötigt. Eine Business-Trainerin, die aus einer Mischung zwischen Neugier und Misstrauen teilnahm, sagte anschließend: „Ich wollte einfach nicht glauben, dass Ergebnisse, auf die ich in monatelanger Arbeit mit meinen Klienten unter viel Mühe hinarbeite, hier schon nach drei Tagen realisierbar sind und dann auch noch Nachhaltigkeit zeigen.“ Und weiter: „Doch was ich aus diesem Training für meinen eigenen Lebens- und Schaffensalltag mitgenommen habe, probierte ich anschließend sofort aus, und die Ergebnisse sind einfach nur erstaunlich!“

Das Trainingskonzept startete im November 2007 und befindet sich seither in der Ausführung, welche als Erprobungs- und Reifephase gleichsam gesehen werden kann. Die Ergebnisse der Teilnehmer zeugen nicht nur von der außergewöhnlichen Effektivität dieses Konzepts, sondern offenbaren auch die langersehnte Nachhaltigkeit, die den bisherigen Trainingskonzepten noch immer fehlt. Die Teilnehmer-Rückmeldungen sind einander alle sehr ähnlich: Menschen etablieren eine neue Dimension von Selbstwertschätzung und Integrität in ihren Lebens- und Schaffensalltag, werfen ihr bisher gewohntes Selbstverständnis über den Haufen und initiieren unterschiedlichste Impulse, um ihre Lebens- und Schaffensqualität und damit ihr berufliches und persönliches Erfolgs- und Erfüllungsniveau nachhaltig auf einer spürbar höheren Ebene zu etablieren, was auf das entsprechende Umfeld unerwartet positive Rückwirkungen erzeugt und sich damit als genau der fehlende „soziale Klebstoff“ offenbart, der die Ergebnisse von Business Trainings nachhaltig zu festigen vermag.

Erfolgsstatistik auf Basis einer aktuellen Langzeitumfrage

Berufsleben:

Das Training war für mich in meinem Berufsleben

  • 12% ein Durchbruch
  • 39% sehr erfolgreich
  • 46% erfolgreich
  • 0% teilweise erfolgreich
  • 3% nicht erfolgreich bzw. fürs Berufsleben nicht relevant

Der/die Erfolg/e bezog/en sich vorwiegend auf

  • 36% Kollegiale Themen
  • 31% Führungskompetenz
  • 33% Fachliche Kompetenze

Der/die Erfolg/e sind

  • 37% sehr nachhaltig
  • 59% nachhaltig
  • 4% teilweise nachhaltig
  • 0% kurzfristig nachhaltig
  • 0% nicht nachhaltig

Privatleben:

Das Training war für mich in meinem Privatleben

  • 19% ein Durchbruch
  • 36% sehr erfolgreich
  • 29% erfolgreich
  • 6% für Teilbereiche erfolgreich
  • 0% nicht erfolgreich bzw. fürs Privatleben nicht relevant

Der/die Erfolg/e bezog/en sich auf (Mehrfachnennungen möglich)

  • 42% zwischenmenschliche Beziehungen allgemein
  • 47% Partnerschaft bzw. Ehe
  • 64% Familienleben, aktuelle Familie
  • 43% Ursprungsfamilie (Eltern, Geschwister etc.)
  • 37% Partnersuche

Der/die Erfolg/e sind

  • 25% sehr nachhaltig
  • 49% nachhaltig
  • 26% teilweise nachhaltig
  • 0% kurzfristig nachhaltig
  • 0% nicht nachhaltig

Der hiermit offenbar gelungene Durchbruch stößt bei der Kooperationspartnersuche jedoch nicht immer auf die zu erwartende Begeisterung. Typischer Kommentar eines Trainer-Kollegen: „Wenn so was möglich wäre und ich das erfunden hätte, wäre ich schon Millionär!“ Nun, genau da will ich mit diesem Erfolgsmodell auch hin…

Autor: Chris Witt, Diplom Psychologe, Certified Leadership Coach, Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement.

Information gibt`s auf www.iikom.de

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  • Heike Lange / www.webmaster-lange.info

    Ein gelungener Beitrag – werde den weiteren Fortschritt gern verfolgen. Für michist der wichtigste Faktor bei Nachhaltigkeit, dass wir uns und unser gegenüber als Menschen wahrnehmen – wir sind keine Maschinen, sondern Individuen – wo jeder mit Stärken und ein paar Schwächen ausgestattet ist. Wenn wir es schaffen, dass jeder seine Stärke ins Team einbringen kann, wird jeder mehr Motivation und Freude in der Arbeit verspüren. Die Schwächen fallen nicht mehr ins Gewicht, denn wo einer eine Schwäche hat, kann ein anderer durchaus seine Stäörke einbringen. So erleben wir mehr Erfolg und fühlen uns wohl, denn wir erfahren im Miteinander die gewünschte Wertschätzung.
    Wer das in Trainingskonzepten vermitteln kann, wem es gelingt, dass Führungsebene und Team umdenken und das Miteinander tatsächlich leben, der ist auf dem richtigen Weg. Wenn wir dann auch noch den Kunden als wertvollen Teil unseres Business – und nicht nur als Käufer (Bezahler) wahrnehmen, dann ist uns der Erfolg sicher.
    In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten viel Erfolg.
    Heike Lange

    • Chris Witt

      Hallo Frau Lange

      komme leider erst jetzt zum Antworten.Übrigens kann der komplette Artikel bei mir angefordert werden unter mail@lifecontext.de

      Ganz herzlichen Dank für die Erfolgswünsche. Momentan erlebt mein Trainingsprojekt eine Krise, es sind aber bereits neue Perspektiven in Sicht. Und da ich nach mittlerweile 21 erfolgreichen Trainings weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin, werde ich auch nicht aufgeben.

      Das, was wir als Schwächen empfinden, sind ja meist Lösungsstrategien für bereits erfahrene Situationen. Und der Knackpunkt ist immer dort, wo wir die Schlussfolgerungen aus den daraus entstehenden Widersprüchen in unser Selbstverständnis integrieren.

      Im Grunde stimmt es nicht, wenn ich sage, die Identitätsschaffungskompetenz ist uns mit der Leistungsgesellschaft verloren gegangen. Wir benutzen sie nach wie vor, nur eben dazu, eben solchermaßen Schwäche-Erfahrungen ins Selbstbild zu integrieren. Uns ist lediglich dadurch, dass wir das Tun, das Verhalten, die Leistung fokussieren, das Wissen darüber verloren gegangen, dass die Identität, das Selbstbild und eben nicht die Ergebnisse unseres Tuns für die Qualität unseres Schaffens und des Lebens an sich die Quelle sind.

      So kommt es, dass wir uns selbst eher an den Schwächen messen, die sich in unserem Tun zeigen könnten, als an den Stärken unserer Potenziale. Wir kennen es alle: Anerkennung anzunehmen fällt emotional stets schwerer, als Kritik, auch wenn sich Letztere vielleicht unangenehmer anfühlt. Kritik wird auch eher als Ansporn gesehen, als Anerkennung, da viel Zustimmung zu dem Standpunkt herrscht, Anerkennung führe zu Laschheit oder gar Überheblichkeit.

      So vertrauen wir eher unserem “ich bin nicht gut genug” als einem möglichen kraftvollen Selbstverständnis. Die Erfahrung aus den Trainings zeigt, dass dieses “ich bin nicht gut genug” umso ausgeprägter auftaucht, je höher die Position und die Verantwortungsreichweite im Berufsleben ist.

      Einer meiner Teilnehmer, erfolgreicher internationaler Unternehmer, hatte das Problem, nach jedem erreichten Ziel in ein tiefes emotionales Loch zu fallen, was sein Mitarbeiter stets heftigst zu spüren bekamen. Das “ich bin nicht gut genug”-Selbstverständnis hatte bei ihm bewirkt, seine Ergebnisse niemals wertschätzen zu können, denn die konnten dann ja nicht wirklich der Brüller gewesen sein, wenn “sogar er das schafft, der ja nicht gut genug ist”. Heute lacht er bei dem Gedanken, dass seine Mitarbeiter völlig irritiert waren, als er sie nach erfolgreichem Abschluss eines Projekts unerwarteterweise alle zu einem gemeinsamen Essen einlud.

      Das Selbstverständnis ist der entscheidende Punkt in Sachen Erfolg oder Misserfolg, und ich möchte noch die Aussage der Leiterin eines Beauty Shops hinzufügen:

      “Ich hatte bei all den berührenden und befreienden Prozessen in dem Seminar so viel Spaß, wie schon seit Jahren nicht mehr, und ich spüre etwas in mir, das ich schon lange Zeit im Herzen nicht mehr gespürt habe: Es ist Liebe für mich selbst und meine Mitmenschen! Seitdem sind sowohl beruflich, als auch privat Dinge geschehen, die ich mir vor dem Seminar nicht habe träumen lassen!“

      Herzliche Grüße
      Chris Witt

       

  • Dr. HJ Karg

    Herzlichen Glückwunsch, ein überaus lesenswerter Beitrag…

    … dennoch stellt sich mir die Frage, was ist, wenn die “auf Nachhaltigkeit Trainierten” dann auf die üblichen “Geht mich alles nichts an”, also leider auf die “Normalos” treffen, was ist dann? Gibts dazu auch schon einen Beratungs oder besser Coaching Ansatz?

    … und noch eine Bitte… MEHR zu diesem Thema…

    …sagt Dr. HJ Karg

    was dann…

    • Mail

      Hallo Herr Dr. Karg,

      komme leider erst jetzt zum Antworten.
      Übrigens kann der komplette Artikel bei mir angefordert werden unter mail@lifecontext.de.
      @lifecontext:disqus 
      Die von Ihnen gestellte Frage ist immer wieder spannend, denn die Antworten, sprich Situationen können höchst unterschiedlich ausfallen.

      Viele meiner Teilnehmer berichten von Ansteckunge-Effekten auf der “unteren Ebene des Eisbergs”, der Beziehungsebene.
      Mein Lieblingsbeispiel ist die Chefsekretärin eines der wenigen von einer Frau geführten Konzerne, die über Jahre wachsende Probleme mit ihrer Chefin hatte. Diese Probleme waren mittlerweile so eskaliert, dass ein Mediator eingeschaltet werden musste. Doch der über mehrere Wochen dauernde Mediationsprozess brachte keine Ergebnisse.

      Im Training wandelte die Teilnehmerin ihre komplette Selbstsicht und verließ das Training mit den Worten “nun kann die mal kommen!” Und die kam!
      Völlig zur Überraschung der Teilnehmerin hatte sich in der Woche zwischen dem Training und dem obligatorischen Abschlussabend das Bild komplett gewandelt: Seither steht auf dem Schreibtisch jeden Montag ein Strauß Blumen und ein schöner Spruch zum Tage, der von ihrer Chefin persönlich dort platziert wird. Die beiden gehen mittlerweile auch schon mal gemeinsam essen und verstehen sich, wie gute Freundinnen.

      Was war geschehen?
      Das ursprüngliche, von Selbstzweifeln durchzogene Selbstverständnis der Teilnehmerin hatte ein permanentes unterschwelliges Nicht-ernst-Nehmen bewirkt, nach dem Motto “wenn die MICH anerkennt, wo ich doch nicht gut genug bin, dann muss die aber ne Macke haben”. Und auf der berühmten unteren Ebene des Eisbergs versprühen Menschen dann unbemerkt die entsprechenden Signale. Mit dem gewandelten Selbstverständnis stand da plötlich eine ganz andere Sekretärin und Frau der Geschäftsführerin gegenüber, und plötzlich geschehen völlig andere Interaktionen.

      Meine Teilnehmer schauen mich dann am Abschlussabend zunächst immer ganz verdutzt an, und dann kommt ein Satz, den ich immer bereits erwarte: “Das verstehe ich nicht, ich MACHE doch gar nichts!”
      Wir sind so sehr auf das TUN, das MACHEN, die Handlungsweisen, das Verhalten fokussiert, dass wir die Ursachen für Erfolg oder Misserfolg immer dort suchen.

      Nein, es geht nicht um das TUN, sondern um das SEIN. Die Frage nach Erfolg oder Misserfolg entscheidet sich im SEIN, im Selbstverständnis, in der Identitätsschaffung, jener Kompetenz, die uns seit der Leistungegesellschaft mit Beginn der Industrialisierung und dem Verlust des Lebens in beruflichen Ständen verloren gegangen ist.

      In meinen Trainings, die erstmals diesen Ansatz in den Mittelpunkt bringen, gewinnen die Teilnehmer die Identitätsschaffungs-Kompetenz zurück, und genau das ist das Erfolgsgeheimnis der Nachhaltigkeit gegenüber verhaltensorientierten Ansätzen.

      Natürlich gibt es keine Garantie für den auf Beziehungsebene stattfindenden Ansteckungseffekt, doch er ist ein immer wieder zurückgemeldeter Punkt in den Erfahrungsberichten meiner Teilnehmer.
      Nun, Menschen entscheiden glücklicherweise noch immer selbst, ob sie einen solch fundamentalen Wandlungsschritt gehen wollen, oder eben auch, ob sie sich anstecken lassen ;-)

      Mit besten Grüßen
      Chris Witt

  • Chris Witt

    Noch eine Ergänzung:

    Die mit dem gewandelten Selbstverständnis veränderte Ausstrahlung schafft eine veränderte Kommunikationsebene als Basis.
    Die mit der Wandlung des Selbstverständnis einhergehnede, in der Regel deutliche Steigerung des Integritätsniveaus kann dann auf der erneuerten Kommunikationsbasis wesentlich authentischere Interaktionen erzeugen, was in aller Regel auch der Fall ist, wie Teilnehmer immer wieder berichten.

    Ein spezielles Coaching für das Treffen auf “Normalos” ist da gar nicht notwendig, denn Authetizität erzeugt beim Gegenüber einen Raum, in welchem dieser ebenfalls einen ganzen Schritt weit mehr Authetizität erzeugen kann.

    So kamen durchaus auch “Gehtmichnichtsan”s in meine Trainings, nachdem sie von jemand ihres Umfelds neugierig gemacht wurden. Solche Teilnehmer und deren Wandlungsprozesse sind für mich immer besonders spannend.

    Nochmals beste Grüße
    Chris Witt

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