Welche Chancen bietet das PreSales Marketing für meinen Geschäftserfolg?

Gastartikel von Robert Nabenhauer

Über eine Milliarde Nutzer verzeichnet das größte soziale Netzwerk der Welt: Facebook. Doch nicht nur der Branchenprimus verfügt über eine nie dagewesene Marketingreichweite: XING, Google Plus, LinkedIn, sie alle binden Millionen Menschen an ihre Plattformen. Robert Nabenhauer hat sich im Rahmen seiner innovativen Marketingstrategie, dem PreSales Marketing, mit diesen sozialen Netzwerken beschäftigt, sie studiert und analysiert. Als anerkannter Experte wird er uns heute zeigen, wie sich Facebook, XING und Co. in die eigene Kundenakquise integrieren lassen und welche gefährlichen Klippen es dabei zu umschiffen gilt.

Soziale Netzwerke – das unbekannte Wesen

Mit der Krise konventioneller Marketinginstrumente und insbesondere mit dem Niedergang der Kaltakquise hat ein Umdenken in vielen Unternehmen stattgefunden. Auf der Suche nach Alternativen entdeckten selbst wenig internetaffine Firmenlenker die spannende Welt der sozialen Online-Netzwerke – mit teils katastrophalen Folgen. Statt neue Kundenkreise zu erschließen, statt Umsätze zu steigern, verloren viele Unternehmen ihre Reputation, ihren Ruf, ihr Ansehen. Doch woran scheitern so viele Verantwortliche?

In wenigen Minuten ist ein Profil erstellt, mit zwei bis drei Mausklicks die neueste Pressemitteilung hochgeladen. Auch das Anschreiben vollkommen unbekannter Nutzer, die mehr oder minder in die eigene Zielgruppe passen, ist nahezu ohne Aufwand möglich. Die Funktionen sozialer Netzwerke sind einfach und schnell nutzbar und genau das macht sie für Neulinge so gefährlich. Denn innerhalb dieser Online-Welten herrschen ganz eigene Gesetze, die es zu beachten gilt.

Selbst Global-Player wie die Deutsche Bahn scheitern zuweilen an dieser Dynamik. Vor einigen Jahren hat das Vorzeigeunternehmen mit Sitz in Berlin versucht, auf den Zug der sozialen Netzwerke aufzuspringen. Jung, innovativ und kundenfreundlich wollte man sich geben. Tatsächlich schafften es die Verantwortlichen, ein Facebook-Profil zu erstellen. Doch im Anschluss an diesen Kraftakt machten sie wohl erst einmal Pause. Was folgte war nämlich einer der ersten „Shitstorms“ Deutschlands. Binnen kürzester Zeit machten unzählige Nutzer das Profil der Deutschen Bahn zum inoffiziellen Beschwerde-Center. Eine Horrorgeschichte jagte die nächste und was machten die Verantwortlichen? Nichts, rein gar nichts. Statt zu reagieren, wurde einfach abgewartet. Natürlich erfolgte dann irgendwann tatsächlich wieder eine Reaktion: Die Seite wurde nämlich gesperrt.

Stellt sich die Frage: Was hat die Deutsche Bahn falsch gemacht? Die einfache Antwort: eine Menge. Nachfolgend finden Sie deshalb die drei wichtigsten „Überlebenstipps“ für soziale Netzwerke, die Sie unbedingt beachten sollten:

  1. Kurze Reaktionszeiten: Die Welt der sozialen Netzwerke ist schnelllebig. Sie müssen sich diesem Tempo anpassen, wenn Sie erfolgreich sein wollen. Das bedeutet für Sie ganz konkret, Ihr Profil mindestens einmal täglich auf neue Nachrichten und Beiträge hin zu kontrollieren. Setzen Sie es sich selbst zum Ziel, auf Reaktionen Ihrer Kontakte innerhalb von maximal 24 Stunden zu antworten.
  1. Keine Zensur: Auf nahezu nichts reagieren die Nutzer sozialer Netzwerke verärgerter als über den Versuch einer Zensur. Sollte ein Kritiker den Weg auf Ihr Profil finden und durch entsprechende Beiträge auffallen, dann löschen Sie diese nicht einfach. Nehmen Sie die kritischen Stimmen stattdessen zum Anlass, ganz gezielt Ihre Hilfe anzubieten. So signalisieren Sie eine Redebereitschaft, die auch unbeteiligte Kontakte zu schätzen wissen. 
  1. Inhalte statt Werbung: Verzichten Sie, soweit es möglich ist, vollständig auf Werbung. Ihre Profile innerhalb der sozialen Netzwerke sind keine Werbeverteiler, mit denen Sie Ihre Flyer und Plakate in digitaler Form versenden können. Bieten Sie stattdessen informative Inhalte mit einem echten Mehrwert an. Das können Neuigkeiten aus der Branche sein, genauso wie kleine Ratgeber, Tippsammlungen und ähnliches.

So finden Sie neue Kunden und binden diese an Ihr Unternehmen

Selbstverständlich bergen soziale Netzwerke nicht nur Gefahren, sondern auch unvorstellbar große Potenziale, die es zu ergründen gilt. Durch XING etwa haben Sie Zugang zu Millionen von Unternehmern, Freiberuflern und leitenden Angestellten – kurz: Ihre Zielgruppe im B2B-Bereich.

Am Ende dieses Artikels möchte ich Ihnen nun noch zeigen, wie es Ihnen auf einfachste Art und Weise gelingt, neue Kontakte zu finden und diese sukzessive in zahlende Kunden umzuwandeln. Natürlich können wir uns an dieser Stelle nicht mit der gesamten Bandbreite des PreSales Marketing beschäftigen, dennoch können Sie bereits die folgenden zwei Tipps aktiv nutzen, um Ihre Umsätze zu erhöhen.

  1. Kontaktsuche in Gruppen: Bei Millionen von Nutzern fällt es gar nicht so leicht, wirklich passende Kandidaten für eine Vernetzung zu finden. Glücklicherweise existieren sowohl in Facebook als auch in XING und anderen Netzwerken Gruppen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Dort finden Sie Personen, die ein ganz bestimmtes Interesse teilen. Identifizieren Sie in einem ersten Schritt passende Gemeinschaften und engagieren Sie sich innerhalb der Gruppen. Informative Beiträge sorgen automatisch für eine hohe Aufmerksamkeit und entsprechend zahlreiche Kontaktanfragen.
  1. Aus Kontakten Kunden machen: Die reine Vernetzung mit Personen ist zwecklos, wenn darauf nicht eine gewissenhafte Intensivierung der Beziehung folgt. Nur so wächst das wichtige Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihren Kontakten. Auf dieses können Sie dann bei Verkaufsgesprächen zurückgreifen. Die werden so fast schon zu Selbstläufern. Um Ihre Beziehungen möglichst unkompliziert über die sozialen Netzwerke zu pflegen, sollten Sie eigene Gruppen gründen. Dort können Sie Ihre Kontakte mit nur einem Mausklick über wichtige Neuerungen informieren und ihnen hochwertige Inhalte bereitstellen. Dieser Service wird nicht ohne Wirkung bleiben.

Ich hoffe, ich konnte Sie von den fantastischen Möglichkeiten überzeugen, die soziale Netzwerke bieten. Vergessen Sie aber dennoch die Risiken nicht, denen Sie zwangsläufig begegnen werden. Möchten Sie mehr über XING oder das PreSales Marketing im Allgemeinen erfahren, möchte ich Sie herzlich einladen, mich unter www.presalesmarketing-blog.com zu besuchen – oder einen Blick in meine Publikationen zu werfen. Diese finden Sie unter www.nabenhauer-verlag.com.

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Erfolgsstrategie: Künstliche Verknappung

Gastartikel von Robert Nabenhauer

PreSales Marketing ist die Strategie, die Ihnen langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Kernpunkt ist dabei die automatisierte Vertriebsanbahnung, die lästige Routinearbeiten übernimmt und Ihnen die Möglichkeit an die Hand gibt, Ihren Fokus auf die direkte Kundenansprache und das eigentliche Verkaufsgespräch zu legen.

Ich habe Ihnen hier einen Auszug aus meinem Ratgeber „Ich kenn dich – darum kauf ich!“ zusammen gestellt. Erfahren Sie in diesem Auszug, warum herkömmliche Vertriebsstrategien nicht mehr greifen und wie Sie Kunden stattdessen effizient ansprechen können.

„Willst Du was gelten, mach Dich selten“, sagt der Volksmund. Neben dem Aussenden von Signalen und der Beständigkeit gibt es einen dritten Weg, sich als Leuchtturm zu etablieren: die künstliche Verknappung. Diese Strategie nutzen vor allem Personen, um sich als Leuchtturm zu etablieren.

Werner Bahlsen ist einer der Unternehmer, die diese Strategie verfolgen: Der Chef der traditionsreichen Keksfirma meidet bewusst die Öffentlichkeit. So gibt es auch Musiker, die nur vom Studio aus arbeiten und nie auf Konzerttour gehen. Und bei

Apple tritt stets nur CEO und Mitgründer Steve Jobs öffentlich auf – auch das selten und nur in sorgfältig arrangierten Bühnenshows. Seine Auftritte werden zu Events hochstilisiert, die sowohl die Apple-Fangemeinde als auch die Presse andächtig verfolgen.

Unternehmen wählen diese Strategie, wenn sie Sondereditionen auflegen. Der Kamerahersteller Leica bringt regelmäßig limitierte Editionen seiner Fotoapparate auf den Markt, die zum Beispiel in einer besonderen Farbe oder mit einem besonderen Leder ausgestattet und nur in einer geringen Auflage verfügbar sind. Sammler legen sich die Kameras zu in dem Bewusstsein, etwas Exklusives zu erwerben oder etwas, dessen Wert womöglich steigen wird.

Allerdings funktioniert die Strategie des „Sich-rar-machens“ bei Personen besser als bei Produkten. Denn heutzutage lassen sich Kunden durch die Ankündigung eines knappen Angebots nur selten unter Druck setzen. Sie gehen davon aus, dass das vermeintlich knappe Angebot schon wenig später bei eBay oder anderen Anbietern erhältlich sein wird. Für das iPhone standen die Käufer noch Schlange, für das iPad schon nicht mehr. Auch für Sonderangebote von Aldi stehen die Kunden nicht mehr vor Ladenöffnung an, obwohl die Produktqualität hoch und die Preise der Aktionsartikel günstig sind. Der Kunde reagiert bei Produkten einfach nicht mehr auf die Strategie der künstlichen Verknappung.

Leuchtturm-Unternehmen sollten daher sorgfältig prüfen, ob diese Strategie für sie die richtige ist. Denn selbst kleine Fehler können große Auswirkungen haben. Wenn etwa ein neuer Mitarbeiter eine Mail an einen Kunden versendet, ohne eine Signatur eingerichtet zu haben, kann dies zu unangenehmen Rückfragen führen. Der Kunde ist irritiert und fragt sich „Arbeitet dieser Mensch wirklich bei Ihnen oder ist das eine Spam-Mail?“ Selbst wenn ein Rückruf das Missverständnis ausräumt, bleibt beim Kunden das Gefühl zurück, dass bei diesem Unternehmen nicht alles im Lot ist. Ein scheinbar kleines Versehen kann große Folgen nach sich ziehen.

Der kleine Unterschied

Unternehmen können nicht nur ihren Namen, sondern auch ihre Produkte zum Leuchten bringen. Zu diesem Ziel kommen sie manchmal mit ganz einfachen Strategien. Eine von ihnen besteht darin, dem potenziellen Kunden Entscheidungen zu erleichtern.

Menschen möchten sich orientieren, bevor sie eine Entscheidung treffen. Deshalb hängen Restaurants eine Speisekarte vor die Tür: Der Kunde schaut, welche Speisen zur Auswahl stehen und in welcher Preiskategorie sie liegen. Auf dieser Basis entscheidet er sich, ob er eintreten möchte oder nicht.

Fast Food-Restaurants funktionieren deshalb so gut, weil der Kunde sich noch leichter orientieren kann als in traditionellen Lokalen. Ein Becher Cola wird zum Beispiel in drei Größen angeboten: klein, mittel oder groß. Wie viele Milliliter ein Becher enthält, ist dabei völlig irrelevant. Früher enthielt die kleine Cola bei McDonalds 0,2 Liter, dann 0,25 Liter, jetzt 0,3 Liter. Diese Angaben machen dem Kunden die Entscheidung allerdings nicht wesentlich leichter. Deshalb wird die Cola einfach in drei Größen verkauft, das versteht jeder.

Wer dort einen Burger bestellt, bekommt in der Regel die Nachfrage: „Mit kleiner oder großer Portion Pommes?“. Diese Angebote sorgen für Zusatzverkäufe. Die Kunden bekommen durch die Alternativfrage den Eindruck, sie hätten einen großen Entscheidungsspielraum – dabei wären sie vielleicht gar nicht darauf gekommen, noch Pommes Frites zu bestellen.

Entscheidend bei dieser Strategie ist, dass die angebotenen Alternativen verständlich sind. Im Internet werben Anbieter häufig mit einem Standard-, einem Premium- und einem Goldzugang. Was genau der Unterschied ist? Das kann sich kein Mensch vorstellen. Erst nach Lektüre der Geschäftsbedingungen ist klar, welche Vorteile die einzelnen Angebote enthalten. Diese Strategie ist eindeutig zu kompliziert, um zu funktionieren.

McDonalds macht den Kunden in letzter Zeit die Entscheidungen noch einfacher – und schraubt damit den Umsatz hoch. Bestellt jemand ein Menü, so wird automatisch das Maxi-Menü bereitet. Früher wurde der Kunde noch gefragt: „Möchten Sie das Medium- oder das Maxi-Menü?“ Falls er heute das kleinere möchte, muss der Kunde dies von sich aus sagen.

Schwarz oder Weiß

Ein zweiter Weg, sich von anderen Unternehmen abzuheben und zum Leuchtturm aufzusteigen ist eine radikale Einschränkung des Angebots. Inn-N-Out, eine Burger- Kette aus den USA, bietet lediglich zwei Burger an, den Hamburger und den Cheeseburger.

Diese beiden Sorten werden außerdem in zwei Größen verkauft. Der Erfolg ist sensationell, und zwar deshalb, weil die Entscheidung sehr stark erleichtert wurde. Der Kunde wählt praktisch nur zwischen Schwarz und Weiß, das ganze Spektrum der Grauwerte wird ausgeblendet.

Auf jeden Fall wird eine solche Strategie erfolgreicher als das Mittelmaß sein. Analysieren Sie zunächst Ihre Zielgruppe, um zu ermitteln, ob der Weg einer künstlichen Verknappung für Sie geeignet ist. Denn auch das Gegenteil, eine enorm große Auswahl, kann eine wirkungsvolle Strategie sein.

Stellen Sie sich die fiktive Pizzeria „Antonio“ vor, die lediglich zwei Pizzen anbietet: die schlichte Pizza Margherita und die Pizza Speciale „mit allem“. Daneben öffnet Pizzeria „Bella“, die 100 verschiedene Pizzen auf der Speisekarte hat, darunter sogar eine Sorte mit Straußenfleisch. Welche Pizzeria werden die Kunden bevorzugen? Meine Überzeugung: Beide Angebote werden funktionieren. Beide Pizzerien heben sich von allen anderen Restaurants der Umgebung ab. Pizzeria Antonio wird aufgrund der Spezialisierung sehr niedrige Preise nehmen, Pizzeria Bella wird aufgrund der ungeheuer großen und ausgefallenen Auswahl relativ hohe Preise erzielen müssen. Und jede wird auf ihre Kosten kommen. Denn beide Wege sind gangbar und auf jeden Fall besser als das Mittelmaß.

Auch für einen simplen Imbiss lässt sich diese Strategie umsetzen. Ein Grillwagen, der nur Hähnchen im Angebot hat, fährt besser als einer, der Hähnchen und Bratwurst anbietet. Zwar ist die Auswahl eingeschränkt, doch der Kunde empfindet das als Spezialisierung: „Hähnchen? Da kenne ich einen, der hat die allerbesten.“ Weitet ein Anbieter das Angebot zu stark aus, riskiert er, dass es beliebig wirkt. Ein Caterer, der indische, türkische und italienische Gerichte anbietet, wirkt nicht besonders vertrauenswürdig. Und ein Imbiss, der Hähnchen, Pizza und Bratwurst im Angebot hat, bleibt auf seinen Würsten sitzen. Denn die nicht verkauften Würstchen bleiben auf dem Grill liegen und bieten einen abschreckenden Anblick. Wer also beliebig ist, kann kein Leuchtturm werden.

Hat Ihnen dieser Auszug Lust auf mehr gemacht?

Dann stöbern Sie doch auf meiner Webseite unter www.presalesmarketing.com oder fordern Sie unter http://shop.nabenhauer-consulting.com/ weitere Leseproben an!

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Der PreSales Marketing Kundenmagnet – So gewinnen Sie automatisch neue Kunden im Web

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„Und wieder ein Buch zum Thema Neukundengewinnung im Internet!“ war mein erster Gedanke. Auf der einen Seite trifft das nach einem flüchtigen Blick in das Inhaltsverzeichnis zu, doch andererseits liefert der Autor Robert Nabenhauer, der gleichzeitig auch erfolgreicher Unternehmer ist, wirklich sehr interessante und wertvolle Einblicke, wie Netzwerke aus Unternehmersicht zur Neukundengwinnung sinnvoll genutzt werden können.

Von daher war mein erster Eindruck ganz und gar falsch und viel zu kurz gedacht, denn hier schreibt ein Autor (ein Unternehmer) aus der Praxis und für die Praxis. Insbesondere das Unternehmernetzwerk XING wird mit seinen Möglichkeiten beleuchtet und aufgezeigt, wie man dieses Netzwerk geschickt nutzen kann, um Kontakte zu potenziellen Kunden aufzubauen, und um diese auch kontinuierlich zu pflegen und »mit Sauerstoff« zu versorgen.

Denn eines ist mittlerweile mehr als deutlich und wird auch allen anderen Unternehmern nach und nach immer mehr bewußt: Alte Marketingmaßnahmen, die vielleicht vor 10 oder 15 Jahren noch sehr gut funktioniert haben, funktionieren heute so nicht mehr, bzw. sie funktionieren einfach anders. Kunden kaufen nicht immer nur von Marktführern – also von Siegern -, sondern Sie kaufen lieber von Unternehmen (besser von Menschen), die sie real oder virtuell kennen.

Entscheidungen werden mehr und mehr frei nach dem Motto: »Den kenne ich, von dem kaufe ich« getroffen.

Letztlich geht es also auch darum, durch planvolles und zielgerichtetes Handeln seine Sichtbarkeit zu erhöhen. Eine Präsenz in einschlägigen Medien ist hierzu also unerlässlich. Die Diskussion, ob Soziale Netzwerke wie Facebook und XING notwendig sind oder ob diese Plattformen gut oder böse sind, stellt sich somit aus unternehmerischer Sicht erst gar nicht. Vielmehr gehört eine Präsenz nicht nur zum guten Ton, sondern zur Notwendigkeit, um seine Sichtbarkeit aufzubauen.

Kaltakquise und Direktmailings zur Neukundengwinnung können Sie in Zukunft streichen, denn mit einer klaren Positionierung und einer hohen Sichtbarkeit im Internet finden potenzielle Kunden von ganz alleine den Weg zu Ihnen. Somit ist das alles, was sich vor dem Verkauf abspielt »PreSales« Marketing.

Natürlich ist auch das nur der erste Schritt, denn auch im Internet wollen (müssen) Kontakte gehegt und gepflegt werden. Das Motto: »Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!« zählt hier fast schon doppelt.

Besonders gefällt in der vorgestellten Publikation die Darstellung des Riesenrads um zu verdeutlichen, wie und womit man auf der Kontakt-klaviatur am besten spielen kann. Alleine dieser Ansatz, diese veränderte Sichtweise, verdeutlicht, an welchen Stellschrauben jeder Unternehmer stellen kann, um neue Kunden zu gewinnen und um mit bestehenden potenziellen Kunden in Kontakt zu bleiben, so dass diese früher oder später zu echten und vor allem zahlenden Kunden werden.

Mein persönliches Fazit: Das Buch »Der PreSales Marketing Kundenmagnet« ist für Einsteiger und Umdenker extrem wertvoll, Fortgeschrittene bekommen weitere interessante Einsichten und auch für Profis steckt hier und da ein verwertbarer Impuls, da der Autor seinen persönlichen Hintergrund als Unternehmer mit einbringt.

Wie immer gilt: Wer auf der Suche nach guten Ideen ist, wird auch immer gute Ideen finden.

Sie erhalten dieses E-Book hier:

http://www.presalesmarketing.com

Gruß … Marc Perl-Michel

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Interview mit Robert Nabenhauer

Marc Perl-Michel: Bitte stellen Sie sich mit einem Satz vor und vermitteln Sie unseren Lesern, wer Sie sind, was Sie machen und was andere Menschen davon haben, dass es Sie gibt.

Ich bin Robert Nabenhauer, Unternehmer und habe das PreSales Marketing, also die Vertriebsanbahnung, äußerst erfolgreich auf meine eigenen Unternehmen angewendet. Die Erfahrungen, die ich dabei gewonnen habe, will ich jetzt an andere Unternehmen weitergeben.

Marc Perl-Michel: Was ist Ihre Vision und was treibt Sie zu dem an, was Sie machen?

Meine Vision ist, dass jedes Unternehmen effizient und wohl organisiert seinem Geschäft nachgehen kann. Dazu gehört vor allem, dass die einzelnen Mitarbeiter von lästigen Routinearbeiten befreit werden und ihre Arbeitszeit wirklich effizient nutzen können. Nur das sichert einen langfristigen Unternehmenserfolg. Entsprechend möchte ich mein innovatives System zur Vertriebsanbahnung an alle Unternehmen weiter geben, die sich ebenfalls einen langfristigen Unternehmenserfolg sichern wollen – indem sie sich um einen direkten und persönlichen Kundendialog begeben, ihren Expertenstatus ausbauen und damit zu wirklichen Kundenmagneten werden.

Marc Perl-Michel: Gibt es bei Ihnen einen „Wut-im-Bauch“-Faktor, bzw. gab es bei Ihnen ein Punkt an dem Sie gesagt haben: „So geht es nicht mehr weiter, es muss sich JETZT und SOFORT etwas verändern“?

Es gab diesen Punkt, als ich in meinem Unternehmen in der Verpackungsbranche feststellen musste, dass ich die angestrebte Umsatzsteigerung von 30 Prozent durch die herkömmlichen Vertriebswege nie erreichen würde. Dieser Moment hat mich dazu gebracht, alle bisherigen Vertriebsstrategien in Frage zu stellen und nach Alternativen zu suchen. Aus diesem Moment heraus entstand auch das PreSales Marketing, also die automatisierte Vertriebsanbahnung.

Marc Perl-Michel: Gab es in Ihrer Zeit als Unternehmer Krisensituationen und wenn ja, wie haben Sie diese gemeistert, bzw. was haben Sie daraus gelernt?

Ja natürlich gab und gibt es in meiner Zeit als Unternehmer immer wieder Krisensituationen. Das lässt sich bei einem jährlichen Wachstum von 30 Prozent und ehrgeizigen Projekten auch kaum vermeiden. Immer wieder erreichte ich also vorläufige Grenzen, was Organisation und Liquidität angeht.

Deswegen ist es so wichtig, sich immer wieder Gedanken um effiziente Arbeitsabläufe und die allgemeine Organisation im Unternehmen zu machen.  Aus solchen Krisensituationen gehe also ich in der Regel mit neuen Ansätzen für effizienteres Arbeiten heraus. Alle Arbeitsabläufe, auch im PreSales Marketing, lassen sich immer noch weiter verbessern und optimieren.

Marc Perl-Michel: Welche Regeln, Werte und Glaubenssätze bestimmen die Sichtweise Ihrer Arbeit?

An oberster Stelle steht für mich eine ehrliche und direkte Kommunikation. So, wie ich von meinen Kontakten behandelt werden möchte, so behandle ich selbst auch meine Kunden und Kontakte. Deswegen werden Sie in meinen Produkten auch keine leeren Marketingversprechen finden, sondern nur konkrete Anleitungen und Tipps direkt aus meiner eigenen unternehmerischen Praxis.

Außerdem gilt in meinem Unternehmen die Regel, dass nur wertvolle Informationen an Kunden weiter gegeben werden. Jedes Mailing, jeder Blogbeitrag und jede sonstige Information muss meinen Kontakten einen echten Mehrwert bieten. Einzige Einschränkung dabei ist natürlich oftmals: auch wenn ich es so meine, dann kommt es manchmal auch anders an.

Marc Perl-Michel: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen in den kommenden 18 Monaten?

Mein Unternehmen wächst sehr schnell, ich habe also entsprechend viel in der Arbeitsorganisation zu bewältigen. Dazu gehört auch, immer wieder nach geeigneten Kooperationspartnern, neuen Mitarbeitern und Dienstleistern zu suchen.

Durch das sich schnell verändernde Internet mit den vielen Kommunikationsmöglichkeiten müssen viele Inhalte und Vorgehensweisen permanent angepasst werden. Gerade auch durch den Eintritt von Google in die Sozialen Netzwerken wird sich die Landschaft der Social Networks stark verändern.

Für Unternehmer bedeutet das: Orientieren Sie sich immer wieder neu an den veränderten Bedingungen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie sich permanent neue Strategien überlegen sollen. Nur ist es sinnvoll, gerade als Unternehmer im Internet Marketing, sich mit allen Veränderungen auseinander zu setzen.

Marc Perl-Michel: Welche Top-3-Ratschläge können Sie meinen Lesern mit auf den Weg geben?

Ich kann Ihnen folgende Ratschläge geben:

  1. Planen Sie Ihr Unternehmen als Konzern oder Großunternehmen – von Anfang an (also mit entsprechenden „Abteilungen“)
  2. Planen Sie Kooperationen ein und gehen Sie darauf auch ein
  3. Setzen Sie Automatisierungen ein

Zur Erklärung:

Wenn Sie wirklich erfolgreich mit Ihrem Unternehmen sein wollen, dann planen Sie von Anfang an ein starkes Wachstum ein. Ziehen Sie also von vorneherein Ihr Unternehmen als Konzern hoch. Damit ist gemeint. In einem großen Unternehmen gibt es unterschiedliche Positionen. Denken Sie also in Positionen, nicht in Personen. Anfangs besetzen Sie natürlich mehrere Positionen und zwar kommissarisch.

Kooperationen sind Ihre Möglichkeit, sich auch vor den Geschäftskunden anderer Unternehmen mit Ihren Produkten zu zeigen. Planen Sie also bereits in der Anfangszeit Ihres Unternehmens Kooperationen ein! Suchen Sie von Anfang nach geeigneten Partnern, besonders in den Sozialen Netzwerken wie XING gestaltet sich die Suche vorteilhaft.

Automatisierungen sind ein eminent wichtiger Punkt im PreSales Marketing. Sie ermöglichen Ihnen eine äußerst effiziente Vertriebsanbahnung. Schließlich sparen Sie sich durch die Nutzung von Tools und entsprechenden Prozessen vor allem eines: Zeit. Diese Zeit lässt sich dann wesentlich besser für den eigentlichen Verkauf nutzen. Außerdem: die meisten Aufgaben, die sich automatisieren lassen, sind im Arbeitsleben eher lästig. Im PreSales Marketing sind viele Kontakte die Ausgangsbasis für die Vertriebsanbahnung – aber 200, 300 oder mehr Kontakte manuell und ganz persönlich einzuladen, das kostet einfach Zeit und ist eine vergleichsweise langatmige Tätigkeit, wenn man die Kontaktanfragen gebündelt, also systematisch, versenden möchte.

Marc Perl-Michel: Wo sehen Sie sich selber in 10 Jahren?

Ich sehe mich in 10 Jahren weiterhin mitten im Leben stehen, selbstverständlich arbeitend. Und doch etwas aus der Tretmühle draußen.

Marc Perl-Michel: Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Mein Erfolgsgeheimnis beruht auf zwei Prämissen:

  1. Arbeite intelligent, also möglichst effizient um Ressourcen zu schonen und
  2. Dann gib Vollgas!

Es lohnt sich meiner Erfahrung nach nicht, Arbeiten unnötig zu wiederholen, es lohnt sich aber in jedem Fall, jede Arbeit so simple wie möglich zu machen. Wenn ich einen Arbeitsprozess so organisiert habe, dass er möglichst schnell und einfach absolviert werden kann – dann habe ich die erste Prämisse erfüllt. Wenn ich mir meine Arbeit so also erleichtert habe, dann fällt es mir auch leicht, jederzeit Vollgas zu geben und mich für jeden einzelnen Arbeitsschritt und jede neue Aufgabe zu begeistern.

Marc Perl-Michel: Wie kann man mehr über Sie erfahren?

Ich habe eine ganze Anzahl an Profilen und Informationsseiten im Internet, die Ihre Leser durchstöbern können.

Mein Profil auf XING und Facebook beispielsweise ist eine gute erste Anlaufstelle, außerdem gibt es die Seite www.robert-nabenhauer.com, meine Unternehmenswebseite www.nabenhauer-consulting.com, auf Amazon und YouTube gibt es verschiedene kleinere Videos mit Ausschnitten zu verschiedenen Aspekten im PreSales Marketing und meinen Publikationen.

Mehr zum Thema PreSales Marketing gibt es in der „Social Network Marketing“ Gruppe auf XING, die ich ins Leben gerufen habe und auch moderiere oder in meinem Blog unter www.presalesmarketing-blog.com.

Haben Sie noch eine kleine Überraschung für meine Leser?

Jeder Leser, der mir eine E-Mail an info@nabenhauer-consulting.com schickt und sich auf dieses Interview mit Ihnen bezieht, erhält von mir ein kleines Dankeschön in Form eines gratis Kapitels aus meinem Buch „Der PreSales Marketing Kundenmagnet“ zugeschickt.

 

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